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Warum du unbedingt bloggen solltest

Bloggen – schonmal gehört? Logisch weißt du, was Blogs sind. Schließlich liest du gerade in einem. Aber weißt du auch, welch enormes Potenzial Blogs für Freiberufler haben? Für Freelancer lohnt sich der Aufbau eines eigenen Blogs definitiv. Er ist sowas wie die digitale Visitenkarte, mit der du einen guten Eindruck im Netz hinterlässt. Auch und vor allem bei deinen potenziellen Kunden.

Je eher, desto besser

Blogs sind mächtige Kanäle unserer Zeit. Längst sind sie der Nerd-Ecke entwachsen und zu bedeutsamen Kanälen mit großer Leserschaft geworden. Beim Bloggen geht es jedoch nicht primär darum, möglichst viele Leute durch Aufreger zu erreichen, schon gar nicht als Freelancer.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Blogs, manche würden sagen, zu viele. Das ist natürlich immer Ansichtssache und kommt auf das Thema an. Trotzdem existieren ein paar gute Gründe, weshalb du so bald wie möglich deinen eigenen Blog starten solltest.

Das bringt dir ein Blog

Ein Blog hat gleich mehrere positive Effekte, wenn du ihn richtig einzusetzen weißt.

1. Du unterstreichst deine Kompetenz

Zeige dein Fachwissen in spannenden Beiträgen. Unterhalte deine Leser, erzähle deine persönlichen Geschichten, würze diese mit Humor und – um es nochmal zu betonen – teile dein Wissen. Erkläre den Usern, was deine Arbeit beinhaltet, welche Programme du benutzt, wie du im Alltag vorgehst. Denn das ist es doch, was junge Freelancer am meisten nervt: Wenn alle vom Erfolg reden, aber niemand einem sagt, wie der Weg dorthin aussieht.

2. Du trainierst deine Schreibe

Auch wenn du nicht der große Texter bist, werden sich Ausdruck, Stil und Rechtschreibung verbessern. Schließlich trainierst du dein Gehirn auf die Verknüpfung von Buchstaben, Wörtern, Sätzen und Absätzen. Du lernst, logische Stringenz einzuhalten, einem roten Faden zu folgen. Lies hierfür auch meine 10 Tipps für bessere Texte.

3. Du lernst, dranzubleiben

Ein Blog lehrt dich, regelmäßig und beständig zu arbeiten. Denn kennst du auch diese Blogs, die total coole Inhalte haben und nach einigen Wochen abschmieren wie ein Flugzeug ohne Sprit? Enttäuschend, oder? Wie viel Potenzial wird da verschenkt! Aber du bist nicht so, du bloggst in einem Rhythmus, der zu dir und deinem Leben passt. Das muss nicht jeden Tag sein, auch nicht jede Woche. Wichtig ist, dass du den Rhythmus beibehältst, damit deine Stammleser sich darauf einstellen können. Denn die werden definitiv kommen, wenn sie merken, dass dein Flieger durchstartet.

4. Du gehst mit der Zeit

Bis auf wenige Ausnahmen hat der Flyer für Freiberufler ausgedient. Content Marketing lautet das Stichwort. Das kann man gut finden oder nicht. Fakt ist aber, dass die Menschen das Netz als erste Anlaufstelle für ihre Fragen, Nöte und Probleme sehen. Da wäre es doch schlau, mit deinen Inhalten auch irgendwo aufzutauchen, oder? Und natürlich nicht irgendwo, sondern im Ranking durch Suchmaschinenoptimierung (SEO) und gutem Content so präsent wie möglich. Ein Blog zeigt, dass du dieses Prinzip verstanden hast und für dich einzusetzen weißt.

5. Du bist greifbar

Dich zerrt jetzt keiner durch den Bildschirm am Ärmel. 😉 Vielmehr zeigst du den Menschen hinter der Dienstleistung. Du bleibst nicht nur ein gesichtsloser Freelancer, sondern eine Persönlichkeit mit Gedanken und Erfahrungen. Zudem bietest du einen Kontaktpunkt zum Austausch und für Feedback.

Was du beachten solltest

Grundsätzlich ist ein Blog nur so gut wie die Arbeit, die du in ihn steckst. Das Bloggen selbst sollte dir also Spaß machen. Wenn du so gar nicht warm wirst mit dem Schreiben, dann probiere doch einmal das Vloggen, also das Bloggen in Video-Form bei YouTube.

Entscheidest du dich jedoch zusätzlich zum Vloggen für einen Blog, wozu ich dir dringend raten würde, solltest du auf Qualität und Sorgfalt achten. Das heißt:

Gute bis sehr gute Inhalte veröffentlichen

Auch bekannt in der Community unter dem Stichwort Mehrwert und dem Ausruf Content is king! Behalte beim Content immer den Nutzen für den User im Hinterkopf. Wie kannst du ihm weiterhelfen? Welche Informationen sucht die Person? Je besser deine Inhalte sind, desto beliebter wird dein Blog sein. Bitte verwechsle das nicht mit Perfektionismus. Deine Inhalte müssen nicht der Abschrift einer Ringvorlesung ähneln. Es geht darum, dass du dich zeigst, dass du dein Wissen ansprechend und auf authentische Art präsentierst.

Rechtschreibung und Grammatik prüfen

Hin und wieder schleicht sich der Fehlerteufel ein. Auch bei den Profis. Daher solltest du jeden Blogbeitrag vor der Veröffentlichung gründlich auf Rechtschreibung und Grammatik prüfen. Das sagt viel darüber aus, wie sorgfältig du arbeitest.

Fazit

Ein Blog ist ein hervorragendes Tool, um sichtbarer im Netz zu werden, deine Kompetenz zu unterstreichen, deine Schreibfähigkeiten zu trainieren und dein Durchhaltevermögen zu steigern. Darüber hinaus gewöhnst du dich an ein routiniertes Arbeiten, veröffentlichst qualitativ hochwertige Beiträge und landest so auf dem Schirm deiner Wunschkunden. Worauf wartest du also noch? 🙂

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