Freelancer lieben es, den Ton anzugeben. Ihr eigenes Ding zu machen. Warum es trotzdem sinnvoll sein kann, einen Mentor mit ins Boot zu holen, erfährst du in diesem Artikel.

Im Frühjahr 2016 kam die Idee für Freelance Start auf. Damals hätte ich gern einen Tipp beherzigt: Suche dir einen Mentor.

Warum ist das so wichtig?

Das würde mein Gründer-Ich von damals vermutlich fragen. Ich liefere 5 Gründe dafür.

1. Ein Mentor erspart dir viel Frust

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Du kannst alles selbst ausprobieren und damit vorankommen. Aber du wirst dabei oft auf die Nase fallen. Sehr oft. So oft, dass du irgendwann total frustriert bist und sogar darüber nachdenkst, hinzuschmeißen.

So weit muss es nicht kommen. Ein guter Mentor ist unschätzbar wertvoll, weil er dir viel Lehrgeld ersparen kann. Auf deinem Weg als Gründer musst du nicht in jede Falle tappen und jeden Rückschlag am eigenen Leib erfahren. Oft hat der Mentor nämlich genau diesen schmerzvollen Weg selbst durchgemacht und kann dich vor viel Frust bewahren.

2. Mentoren bringen dich auf neue Ideen

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Als Gründer denkst du rund um die Uhr an dein Business. Du hast dir einen genauen Plan gemacht, weißt, welche Schritte zu gehen sind. Und läufst dabei Gefahr, Scheuklappen aufzusetzen.

Ein Mentor bringt frischen Wind in dein Denken. Er zeigt dir Wege und Perspektiven, die du vielleicht nocht gar nicht bedacht hast oder kanntest. Manchmal sind darunter regelrecht geniale Einfälle.

3. Du hast einen guten Freund mehr an deiner Seite

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Die Comedian Harmonists haben recht, wenn sie singen:

Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt.

Gute Freunde sind immer ein Segen, auch für dich als Gründer. Mit einem Mentor stimmt die Chemie, ihr versteht euch gut. Da ist eine Freundschaft nahegliegend.

Das ist großartig, denn du kannst dich nicht nur fachlich auf den Mentor verlassen, sondern auch auf seine Unterstützung, wenn es dir mal schlecht geht oder dein Business eine Krise überstehen muss.

4. Der Mentor ist Berater/Coach/Motivator in einem

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Ein engagierter Mentor gibt dir nicht nur Wissen an die Hand und das war es dann. Nein, er steht dir als Sparring-Partner mit Rat und Tat zur Seite. Er macht dir, wenn es mal sein muss, Feuer unterm Hintern. Und er hält dir in Phasen des Zweifels immer wieder vor Augen, warum du tust, was du tust.

5. Mentoren bringen dich mit wichtigen Leuten zusammen

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Sie sind hervorragend vernetzt und bringen dich mit genau den Kontakten zusammen, die du als Gründer brauchst: Investoren, Geschäftspartner, Politiker etc. Menschen, denen du unter normalen Umständen nicht oder nur sehr unwahrscheinlich begegnen würdest.

So findest du einen Mentor

Im Folgenden stelle ich dir drei Wege vor, wie du einen Mentor findest.

1. Veranstaltungen

Gehe auf Kongresse, Tagungen, Barcamps usw. Vernetze dich so oft wie möglich mit spannenden Menschen und du erhöhst die Wahrscheinlichkeit, darunter auch einen Mentor zu finden.

2. Mentoringprogramm

Trage dich in ein Mentoringprogramm wie MentorMe (nur für Frauen) oder Mentor Lane ein. So kannst du geeignete Mentoren auf dich aufmerksam machen.

3. Lasse den Mentor dich finden

Bestimmt kennst du auch dieses Zen-Sprichwort:

Wenn der Schüler bereit ist, erscheint der Meister.

Da ist etwas dran! Mein Mentor hat mich gefunden und nicht umgekehrt. Er schrieb mich einfach bei Facebook an – fünf Jahre, nachdem wir uns auf einer Party kennengelernt hatten. Es war der perfekte Zeitpunkt.

Wenn du momentan also keinen Mentor findest oder du partout kein Glück bei der Suche hast, dann vertraue darauf, dass der Mentor zum idealen Zeitpunkt in dein Leben tritt. Ich weiß, das ist schwer zu akzeptieren, aber so kann es kommen, wenn du einen offenen Geist bewahrst.

Fazit

Suche dir so früh wie möglich einen Mentor, um dein Business nach vorn zu bringen. Falls der Mentor auf dich zukommt, dann stoße ihn nicht vor den Kopf, weil du glaubst, alles allein machen zu müssen. Lasse dein Ego nicht zwischen dich und lehrreiche Erfahrungen kommen! Denn ist der Mentor kompetent, kann er deinen Weg zum Erfolg entscheidend abkürzen.

Dieser Artikel entstand im Rahmen der Blogparade “Mein wichtigster Rat an mein Gründer-Ich” von Sascha Theobald.

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