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Vorsicht vor pessimistischen Freelancern!

Der Kunde ist anstrengend, zahlt mal wieder nicht und sowieso ist alles im Eimer. Langsam macht sich der Rücken bemerkbar und eigentlich sind die Aufträge ätzend, zeitfressend und werden viel zu schlecht vergütet.

Ein Tief hat jeder mal, auch jeder noch so optimistische und ambitionierte Freiberufler. Es gibt allerdings auch Pessimisten, die sich unter den an sich engagierten Freelancern tummeln. Ich zeige dir, wie du diese Spezies erkennst und wie du mit diesen Menschen umgehst.

Man muss ohne zu klagen …

Butter bei die Fische: Das Leben als Freelancer ist kein Zuckerschlecken. Neben den vielen Vorteilen dieses Lifestyles begegnen Freiberufler einigen Herausforderungen, die Arbeitnehmer in der Regel so nicht kennen. Da wären zum Beispiel die Frage nach der Kaltakquise, die Anmeldung einer Steuernummer, oder das Schreiben von Rechnungen, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Klar ist das nicht immer leicht und glaube mir, schlaflose Nächte kenne ich sehr gut. In solchen Phasen hilft es, mit einem geliebten Menschen über deine Gefühle, Sorgen und Ängste zu sprechen. Bitte mache hierbei aber nicht den Fehler, dich an falsche Freunde zu wenden – die schaden dir nur und ziehen dich noch weiter herunter.

Einen Pessimisten erkennen

Wie unterscheidet sich nun ein Pessimist von einem Menschen, der mal eine schlechte Phase hat und jammert, meckert oder was man eben sonst in einer solchen Phase macht? Zunächst einmal besteht ein Unterschied zwischen einer Phase und einer Grundhaltung. Pessimismus – da gibt es viele Definitionen, und bestimmt schwebt dir auch gerade das Bild eines pessimistischen Menschen vor Augen: eine missmutige Person, ewig nörgelnd und schwarzmalerisch. Eine Phase hingegen ist vorübergehend und oft merkt der Betroffene gar nicht, wie negativ seine Gedanken sind.

Wie sieht nun ein pessimistischer Freelancer aus? Typische Sätze sind zum Beispiel:

  • Das Projekt bekomme ich eh nicht.
  • Heutzutage (bitte streiche dieses Wort aus deinem Sprachschatz) kann man als Freiberufler nicht mehr erfolgreich sein.
  • Als Freelancer bekommst du nur auf den Deckel.
  • Such dir lieber was Festes – in der Branche ist Hopfen und Malz verloren.

Zunächst einmal ist es extrem wichtig zu verstehen, dass es für Freelancer kaum etwas Giftigeres gibt als Pessimismus. Warum ist das so? Naja – als Freiberufler bist du Selbstständiger. Und damit selbst und ständig, wenn man diesem Spruch Glauben schenken möchte.

So toll es auch ist, frei und unabhängig zu sein, bedeutet das eben auch, dass dir niemand unter die Arme greift oder Anweisungen gibt, wie du was zu tun hast. Du selbst bist für deinen Erfolg verantwortlich. Und da ist, wie du sicherlich schon weißt, ein positives Mindset oberste Agenda.

Ohne ein positives Mindset, ohne den Glauben an dich, deine Fähigkeiten und an deine Zukunft wirst du irgendwann scheitern. Es kann eine Weile gut gehen, voller Zweifel und Befürchtungen durch die Welt zu laufen. Aber nicht zuletzt merken deine Auftraggeber, dass du von dir selbst nicht überzeugt bist. Und wenn du es schon nicht bist – wie sollen dann andere Menschen von dir überzeugt sein?

Der Pessimismus treibt diese Schwarzmalerei auf die Spitze, er entmutigt dich und versperrt dir Türen, an die du noch nicht einmal anzuklopfen gewagt hast. Pessimismus ist die dunkle Hexe, die sich in deinen Traum vom Freiberufler-Dasein schleicht und ihn zum Alptraum werden lässt.

Die Gefahren für dich als Freelancer

Pessimisten fressen deine Energie. Sie ziehen dich auf ein Level der Unsicherheit und Antriebslosigkeit. Pessimisten halten sich gern für Realisten, für kritische Prüfsteine der Realität. Nur, was ist das? Wir bewegen uns mit unseren Gedanken und Gefühlen durch eine höchst subjektive ‚Realität‘. Und eins kann ich dir versprechen: Die subjektive Realität eines Pessimisten wird dich unter Garantie nicht zum Erfolg führen. Wie auch, wenn du ständig vom Schlimmsten ausgehst? Oder um es mit den Worten von Theodor Heuss zu sagen:

„Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist.“

Falls du einen Pessimisten in deinem Umfeld hast, dann solltest du dir ganz schnell mindestens 5 Optimisten suchen, mit denen du genau so viel oder, besser noch, mehr Zeit verbringst. Denn wir sind der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen wir unser Leben verbringen. Unsere Mitmenschen beeinflussen uns weitaus mehr, als die meisten von uns wahrhaben wollen.

Und was glaubst du, wie ein Pessimist dich beeinflusst? Wird er deinem Business zuträglich sein? Werden seine Einstellungen zu deiner Inspiration, deinem Wachstum und zu mehr Selbstvertrauen beitragen? Diese Fragen kannst du dir sicherlich selbst beantworten.

Daher gilt: Reduziere den Kontakt zu Pessimisten auf ein Minimum.

Fazit

Pessimismus ist ein zweifelhafter ‚Luxus‘, den Freiberufler sich nicht leisten sollten. Es gibt weitaus bessere Mindsets, die dir wesentlich zuträglicher sind. Da wäre zum Beispiel der Optimismus, den Pessimisten als die wahren Realisten natürlich völlig naiv finden. Wenn du aber diesen sogenannten Realismus mit Schwarzmalerei, fatalistischem Denken und Schreckgespenstern in der Zukunft nicht zum Dauerzustand machen möchtest, dann mach lieber einen großen Bogen um Pessimisten.

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Dein Coach für Freelancer Benjamin Brückner
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