Facebook Ads CPM verringern – 3 praktische Tipps

von | 19.06.2020 | Marketing

Wer bei Facebook Anzeigen schaltet, kennt die hervorragende Technologie, die Facebook verwendet, um Anzeigen genau den Personen anzuzeigen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit an dem Produkt oder an der Dienstleistung des Werbenden interessiert sind.

Natürlich gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Online Marketing Kanälen, die sich für bezahlte Werbung eignen. Doch Facebook kennt seine Nutzer sehr genau. Facebook weiß, was sich Nutzer ansehen, wofür sie sich in der letzten Zeit interessiert haben und welche Artikel kommentiert wurden.

Die Kenntnis von Facebook über seine Nutzer geht aber noch viel weiter: Welche Artikel und Posts haben vom entsprechenden Nutzer ein Like bekommen? Wie ist der Familienstand, der Beziehungsstatus, hat dieser sich in letzter Zeit verändert? Wie viele Freunde hat dieser Mensch? Wurde etwas Neues angeschafft? Ist die Person umgezogen? Hat sie einen neuen Job?

Was hat das mit den CPM zu tun?

Da sind wir auch schon beim Thema CPM, also den Kosten für 1000 Impressionen (Cost per Mille). Deine Kosten für eine Anzeige und die Auswirkungen für den Nutzer hängen von der genauen Kenntnis der Zielgruppe, der Formulierung der Anzeige, sowie der Auswahl der Bilder, die du für deine Werbung einsetzen, ab.

Natürlich spielt hier auch die Landingpage eine entscheidende Rolle.

Stelle Dir vor, du möchtest Ledersitze für eine bestimmte Automarke bewerben. Deine Zielgruppe wird also auf jeden Fall aus Fahrern dieser Automarke bestehen. Nun hast du auch herausgefunden, dass deine Käufer ebenfalls an Tuning interessiert sind. Wenn du deine Anzeige an Tuning Fahrer dieser Automarke ausspielst, vernachlässigst du weitere relevante Faktoren.

Schließlich gibt es bei Facebook Ads sehr feine Abstufungen, gerade wenn es um eine so große Zielgruppe geht. Bedenke beispielsweise, dass es auch potenziell Tuning begeisterte Fahrer dieser Automarke gibt, die Vegetarier oder sogar Veganer sind. Schon ist die Anzeige für diesen speziellen Nutzer nicht nur uninteressant, sondern sogar störend (Leder ist nicht vegan). Vergiss hier auch nicht die mögliche Interaktion der Nutzer mit der Werbeanzeige. Der negativ berührte Nutzer könnte einen negativen Kommentar hinterlassen, was wiederum für weitere Betrachter der Werbung einen wenig positiven Beigeschmack hinterlässt.

Er wird die Werbung aber vielleicht auch nicht anklicken und damit wird Facebook Ihre Anzeige als wenig relevant einstufen.

Faktor Zeit 

Darüber hinaus spielt auch bei den CPM die Zeit eine entscheidende Rolle. Denn Facebook optimiert über die Zeit die Anzeigenschaltung fortwährend und macht nützliche Vorschläge, wie du deine CPM senken kannst.

Schließlich hat Facebook natürlich ein Interesse daran, seine Kunden, also Werbetreibende, zufriedenzustellen und möglichst viele Interessenten auf deine Landingpage zu senden, die bei dir ein Produkt kaufen oder deine Dienstleistung nutzen. Denn nur, wenn Anzeigen auch Reaktionen in Form von Umsatz für Dich erbringen, bleibst du zahlender Kunde von Facebook Ads.

3 Tipps zur simplen Umsetzung

Targetiere deine Audience selbst und überlasse es nicht Facebook

Die beste und effizienteste Methode zur Reduzierung des CPM ist es, die Art und Weise zu optimieren, wie man sein Publikum anvisiert und definiert.

Es gibt ein paar Gründe, warum Targeting so effektiv zur Senkung des CPM ist. Zum einen, dadurch dass höhere Konversionsraten natürlich niedrigere Kosten für jeden Klick oder Erwerb bedeuten. Neben einer höheren Konversionsrate für deine Facebook-Anzeigen hilft es auch, die technische Leistung der Kampagne zu verbessern, wenn du sicherstellst, dass du die richtigen Personen ansprichst. Das bedeutet, dass du weniger Impressionen benötigst, um das gleiche Conversions-Ergebniss zu erzielen.

Es geht darum, die höchstmögliche Klickrate zu erhalten – und je individueller die Werbekampagnen, Landing Pages und Anzeigentexte sind, desto besser wird der CPM sein, wenn du neuere und kleinere Märkte targetierst.

Es ist viel kostengünstiger, das richtige Publikum auf Facebook zu bringen, als Facebook das Publikum durch “Trial and Error” definieren zu lassen.

Facebook wird versuchen, das richtige Publikum für deine Werbung zu finden, aber das kostet.

Targeting reduziert den CPM reduziert dadurch , dass deine Anzeigen nur den Personen gezeigt werden, für die sie tatsächlich wertvoll sind. Es senkt schlicht Kosten, wenn der Inhalt der Anzeige für die Facebook-Benutzer, die auf ihr landen, wertvoll ist. Wenn du dich darauf konzentrierst, genau dem richtigen Publikum einen Mehrwert zu bieten, sind die Kosten niedriger, die Klickraten sind höher und die Gesamteffizienz der Werbeausgaben verbessert sich.

Verringere die Frequency

Die Häufigkeit misst, wie oft die gleichen Leute Ihre Anzeige gesehen haben. Du solltest diese Zahl so niedrig wie möglich halten – denn wenn die gleichen Leute deine Anzeige immer und immer wieder sehen und nicht mit der Anzeige interagieren, erhöht sich die CPM.

Wenn dieselben Personen deine Anzeige mehrmals sehen und sich nicht darauf einlassen, wird das die Relevanzbewertung der Anzeige verringern. Geringere Relevanz bedeutet höhere CPM und weitere Kosten. Es gibt im Wesentlichen zwei Möglichkeiten, die Anzeige Häufigkeit zu verringern. Über den ersten Teil haben wir heute schon ausgiebig gesprochen – und das ist Werbung für ein kleineres, zielgerichteteres und wärmeres Publikum. Im zweiten Teil geht es darum, Werbetexte, Grafiken und CTA so zu optimieren, dass sie so effektiv wie möglich sind. Das bedeutet, dass beim ersten Mal mehr Benutzer konvertieren werden.

Kontrolliere dein Facebook Ad Budget selbst

Wenn man Facebook sich selbst überlässt, neigt es dazu, das gesamte festgelegte Budget schnell – aber nicht unbedingt intelligent – auszugeben. Wenn du keinen ROI festlegst, wird Facebook viel Geld ausgeben und deinen CPA in die Höhe treiben.

Denn der Algorithmus ist darauf ausgelegt, unabhängig von den Kosten maximale Einnahmen zu generieren.

Die Verwendung von Landing Page Views als Conversion Ziel kann ebenfalls dazu beitragen, den CPM zu senken und mehr qualifizierte Leads auf die Landing Page zu lenken, denn Facebook konzentriert sich auf die Menschen, von denen Facebook glaubt, dass sie die Anzeigen am relevantesten finden werden.

Diese Tipps sollen Dir eine Unterstützung dabei sein, ohne die Hilfe von professionellen Partnern eigene Facebook Werbeanzeigen zu schalten.

Falls du noch weitere Fragen zur Umsetzung von Facebook Werbekampagne hast, die in diesem Beitrag nicht beantwortet wurden, hinterlasse einfach einen Kommentar und wir werden deine Fragen gerne beantworten!

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