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7 Tipps, wie du deine Liquidität verbesserst

Bei Liquiditätsproblemen gibt es neben dem Gang zur Hausbank noch weitere Wege, um deine Vermögenssituation zu entspannen. Du kannst zum Beispiel die nachstehenden sieben Tipps dazu nutzen, deine Liquidität kurz- oder langfristig zu verbessern, bevor du deine Kreditlinie bei deiner Hausbank erweiterst.

Tipp 1: Kostenpositionen optimieren

Um deine Liquidität zu optimieren, sind die eigenen Kosten zu prüfen. Über die Zeit hat sich sicherlich der eine oder andere Vertrag angesammelt, den du nicht mehr nutzt oder benötigst. Du solltest daher in regelmäßigen Abständen deine Verträge prüfen und bei Bedarf optimieren. Es kommt zum Beispiel häufiger vor, dass eine Versicherung nicht mehr auf dem aktuellen Stand ist. Du kannst auch bestehende Kredite zusammenfassen und dir einen besseren Zinssatz sichern. So hast du nur eine einzige Kreditrate, was zusätzlich eine bessere Übersicht verschafft.

Tipp 2: Unausgelastete Immobilien und Mobilien vermieten oder verkaufen

Ungenutztes Anlagevermögen, welches nicht mehr benötigt wird, kannst du ganz einfach verkaufen. Ist es aktuell einfach nur unausgelastet und wird in Zukunft wieder benötigt, kannst du dies auch vermieten. So vemeidest du den Leerstand.

Tipp 3: Leasen statt kaufen

Steht eine größere Anschaffung an, kannst du diese leasen statt zu kaufen. Dadurch fällt nicht eine große Summe an, sondern du hast regelmäßige Raten. Mit dem Sale-Lease-Back-Verfahren kannst du Anlagevermögen, welches bereits in deinem Besitz ist, an einem Leasinggeber verkaufen und sofort wieder zurückleasen. So bist du nicht mehr der Eigentümer, aber der Besitzer der Sache.

Tipp 4: Kauf auf Raten

Hast du dich doch für einen Kauf entschlossen, hast du noch die Möglichkeit, mit einem Ratenkauf die Liquidität zu entlasten. Dabei solltest du jedoch darauf achten, dass du die Kontrolle darüber nicht verlierst, denn viele Ratenzahlungen erschweren es, die Übersicht zu behalten.

Tipp 5: Lieferantenkredite erweitern

Bei einem Liquiditätsengpass solltest du die Zahlungsziele ausweiten und auf einen Skonto verzichten. Ebenso werden häufig die Rechnungen bereits bei Teillieferung ausgestellt. Du könntest mit dem Lieferanten vereinbaren, erst bei vollständiger Leistung eine Rechnung zu erhalten.

Tipp 6: Eigene Forderungen optimieren

Ebenso kannst du deinen Kunden einen Reiz setzen, schneller zu zahlen. Neben verkürzten Zahlungszielen und Teilzahlungen solltest du auch einen weiteren Anreiz dafür schaffen. Ein geläufiges Beispiel dafür sind die Skonti. Auch fertige Aufträge solltest du sofort fakturieren. Bei Zahlungsverzug solltest du sofort mahnen und gegebenenfalls ein Inkassounternehmen beauftragen.

Tipp 7: Factoring

Ebenso kannst du deine offene Forderungen auch ganz einfach an einen Factor verkaufen. Das Ausfallrisiko übergeht somit auf den Factor und du erhältst das Geld bereits vor Fälligkeit der Forderung mit einem Abschlag.

Es gibt unzählige Factoring-Anbieter auf dem Markt, die sich hinsichtlich der Zinsen, Mindestumsatz, Factoringkosten, Factoringarten und Branchen unterscheiden. Du solltest die Anbieter also gut vergleichen.

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