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5 Themen, um sofort loszubloggen

Du willst endlich in die Tasten hauen und deinen ersten Blogbeitrag veröffentlichen? Nichts leichter als das. Hier sind 5 Themen, über die du sofort und ohne große Vorbereitung schreiben kannst.

Warum sich so viele den Kopf zerbrechen

Ich kenne viele angehende Freeelancer, die gern ein Blog starten würden. Weil sie das Potenzial für sich und ihr Business erkannt haben. Weil es ihnen Freude macht. Weil sie neugierig sind.

Viele “scheitern” aber an der Frage, worüber verdammt nochmal sie überhaupt schreiben sollen? Schließlich will man sich nicht als Experte aufspielen oder einen Artikel schreiben, der schon tausende Male geschrieben wurde. Hier die gute Nachricht: Das musst du auch nicht. Jeder Blogger hat etwas zu sagen, wie wir gleich feststellen werden.

1. Dein Weg

Mehrwert bedeutet nicht, dass du nur super-fancy Anleitungen oder umwerfende Tipp-Sammlungen veröffentlichen darfst. Blogbeiträge sind auch dann wertvoll, wenn sie aus einer Leidenschaft heraus und originell geschrieben sind. Und was gibt es Originelleres als dich?

Du bist einzigartig, ein Mensch mit einer eigenen Lebensgeschichte. Öffne dich und erzähle den Leuten da draußen deine Geschichte. Wie bist du zum Freiberufler geworden? Was hat dich dazu angespornt, diesen Weg einzuschlagen? Welche Tipps kannst du anderen mitgeben? Und ja, auch du hast etwas zu sagen. Lasse andere an deinem Da-Sein teilhaben.

2. Tipps und Tricks

Selbstverständlich kannst du die Ratgeber-Ecke weiter ausbauen und den Usern in einem eigenen Blogbeitrag deine Tipps und Tricks mitteilen. Am besten ist es, wenn du Listicles erstellst, also entweder durch Zwischenüberschriften, wie in diesem Beitrag, oder in solcher Form:

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3

Zwischen den einzelnen Punkten kannst du die Tipps selbstverständlich noch ausführlicher erläutern. So bleibt es übersichtlicher und ist leichter zu lesen.

Das Thema, zu welchem du Tipps gibst, kannst du natürlich frei wählen. Hier liegt das eigene Fachgebiet nahe und du solltest dabei nicht mit deinem Wissen geizen. Gern kannst du auch andere Bereiche deines alltäglichen Lebens thematisieren. Wo kennst du dich richtig gut aus? Beim Kochen? Putzen? Du magst lachen, aber bei diesen Dingen geht’s um Nähe und Persönlichkeit. Und es macht dich menschlich, wenn du auch über solche Themen bloggst.

Vermeintliche Banalitäten haben den Vorteil, dass sie uns miteinander verbinden. So unterschiedlich wir auch sind – wir alle kennen einen knurrenden Magen oder das Wohlgefühl, wenn wir unsere Wohnung geputzt haben. Zumindest geht es den meisten von uns so. Viele Stars geben private Einblicke und die Fans danken es ihnen, ganze Social-Media-Strategien sind auf diese Insights abgestimmt. Doch das würde jetzt zu weit führen.

3. Begrüßungsbeitrag

Das muss kein Roman sein. Doch etwas mehr als das voreingestellte „Hallo Welt“ von WordPress sollte dein erster Blogpost schon beinhalten. Wie wäre es denn mit einem Beitrag, in dem du deine Motive fürs Bloggen beschreibst? Schicke ein paar nette Wort raus an deine Leser. Denk immer daran, dass sich darunter auch potenzielle Auftraggeber befinden können! Zu intim sollten diese Einblicke daher nicht sein.

Auch ist es wichtig, von Anfang an ein Mindestniveau in Sachen Rechtschreibung und bei ethischen Themen zu beachten. Du solltest dich zum Beispiel nicht öffentlich (und ein Blog ist ein sehr öffentliches Medium) über frühere Arbeit- und/oder Auftraggeber beschweren.

Schreibe lieber darüber, dass du gerade anfängst, die weite Welt des Bloggens und Freelancens zu erkunden und dass du das spannend findest. Das sollte natürlich auch deiner wahren Gemütslage entsprechen, aber das nehme ich mal an – sonst würdest du wohl kaum diesen Artikel bis hierhin gelesen haben.

Wecke Sympathie, ohne berechnend vorzugehen. Schreibe also nicht nur, dass du ein Newbie in der Welt des Bloggens bist, um Pluspunkte zu sammeln. Du kannst selbstverständlich auch gleich einen fachlich versierten Beitrag herausbringen – die Community wird es dir danken!

Tipp: Suche nach Themen, die deine Branche beschäftigen und schreibe darüber. So steigerst du deine Chancen, von Auftraggebern via Suchmaschine entdeckt zu werden!

Ehrlicherweise muss man dazu sagen, dass es heutzutage immer schwieriger wird, hoch bei Google und Co. zu ranken. Inzwischen gibt es sehr viel Content da draußen, was dich jedoch nicht abschrecken sollte. Gerade Artikel zu Nischenthemen bieten sich hier an und können durchaus zu einem stattlichen Ranking führen.

Merke dir immer: Beim Bloggen geht es um Wertschöpfung. Freelancer können mit einem Blog zeigen, was sie können, indem sie ihr Fachwissen für Interessierte zugänglich machen.

4. Eine spannende Reise

Du warst letzten Sommer in Tansania? Im Winter hast du die Alpen mit dem Snowboard unsicher gemacht? Sicher hast du ein paar coole Fotos davon und kannst sie mit einem kleinen Reisebericht kombinieren. Die Menschen lieben Reisen, sie sind die ultimative Flucht raus aus dem Alltag. Das Thema erfährt noch immer große Aufmerksamkeit, wie man an der Popularität des digitalen Nomadentums sieht.

Was waren deine schönsten Erlebnisse während dieser Reisen? Hast du Einheimische kennengelernt? Welche Speisen hast du gekostet, welche verrückten Anekdoten erlebt? Reisebericht wirken authentisch und lebendig, darum bilden sie auch einen guten Einstieg für deinen persönlichen Blog.

5. Dein liebstes Hobby neben dem Beruf

Was machst du gern zur Entspannung, wenn du abends müde den Computer ausschaltest? Oder schaltest du ihn gar nicht aus, sondern werkelst an eigenen Designs, Texten oder Programmen? Erzähle uns, den Lesern deines Blogs, davon. Lass uns ein Stück teilhaben an deinem Leben und deiner Art, den Tag ausklingen zu lassen. Und auch ein DIY (Do it Yourself) ist immer gern gesehen.

Neben Reisen ist Entspannung das zweite große Ding im Netz. Entspannungstipps laufen wie geschnitten Brot, jeder möchte dem hektischen Alltag gelassen begegnen. Insofern kann es nie genug davon geben und du erinnerst dich – du bist individuell. Vielleicht hast du genau den Entspannungstipp parat, nach dem ein ähnlich gestrickter Mensch gerade verzweifelt sucht? Man weiß ja nie …

Fazit

Diese 5 Vorschläge sollen dir dabei helfen, einen ersten Einstieg in die Welt des Bloggens zu finden. Je häufiger du schreibst, desto mehr Themen werden wie scheinbar aus dem Nichts in deinem Bewusstsein aufploppen. Der Witz ist, dass diese Themen schon immer da waren. Nur spürt dein Unterbewusstsein nun, dass sie ans Licht der Welt wollen! Behalte auch die Entwicklungen in der Blogsphäre im Auge. So bleibst du auf dem neuesten Stand und kannst deinen Blog entsprechend pflegen.

Aber Vorsicht: Du solltest keinen Seelenstriptease hinlegen. Vergiss nicht, dass du als Freelancer professionell und seriös auftreten möchtest. Zu private bzw. vertrauliche Dinge gehören daher nicht in deinen Blog, sondern sind bei Nahestehenden deutlich besser aufgehoben. Denke immer daran, dass du dich professionell positionieren möchtest. Dann ist ein Blog genau das richtig Tool dafür.

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