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Nach der Uni als Freelancer arbeiten? 10 Gründe, warum sich das lohnt

Nach der Uni direkt in die Festanstellung: Der klassische Berufsweg wird immer seltener. Zum einen gibt es weniger feste Stellen. Zum anderen wollen Digital Natives zu anderen Rahmenbedingungen arbeiten. Stehst auch du vor dieser Entscheidung? Hier findest du 10 Gründe für eine Karriere als Freelancer direkt nach der Uni.

1. Du bist dein eigener Chef

Im Studium handelst du zu 100 Prozent eigenverantwortlich. Du musst dich selbst motivieren, um die Prüfungen erfolgreich zu bestehen. Diese Selbstdisziplin und Selbstorganisation brauchst du auch als Freelancer. An der Uni hast du bewiesen, dass du in der Lage bist, dein eigenes Ding zu machen. Als Freelancer kannst du diese Art des Arbeitens fortsetzen.

2. Du kannst deine Studien-Skills anwenden

Unter Tipp 1 wurde es schon angedeutet: Im Studium hast du viele Fähigkeiten erworben, die dir auch als Freelancer nützen werden. Wer sich selbst anspornen kann, die eigene Zeit kontrolliert und den Willen zur harten Arbeit mitbringt, hat als Freelancer gute Aussichten auf eine zufriedenstellende Auftragslage.

3. Du kannst deine Leidenschaft ausleben

Selbstverwirklichung ist mehr als ein Buzzword. Die meisten Freelancer schätzen die Möglichkeit zur eigenen Entfaltung am meisten an ihrem Berufsmodell. Sie lieben es, einer Arbeit nachzugehen, die sie erfüllt. Dazu noch ein Tipp: Es ist großartig, wenn du deine Leidenschaft zum Beruf machen willst. Achte aber auch darauf, dass es in der Wirtschaft auch einen Bedarf an deinen Leistungen gibt.

Wenn du gern zeichnest, wird es relativ schwierig werden, ausschließlich mit Illustrationen Geld zu verdienen. Designer und Grafiker dagegen werden immer gebraucht. Selbstverständlich bestätigen auch hier Ausnahmen die Regel. Doch wer Schnittmengen zwischen den eigenen Talenten und den von Unternehmen benötigten Dienstleistungen findet, steigert seine Erfolgschancen.

4. Dein Netzwerk vergrößert sich

Ein starkes Netzwerk kann dir Denkanstöße oder sogar neue Kunden vermitteln. Auch in Zeiten der Digitalisierung sind Weiterempfehlungen wertvoll und können dir den Zugang zu lukrativen Aufträgen ermöglichen.

Tipp: Die Plattform Freelance Junior hat sich auf die Vermittlung studentischer Freelancer an Unternehmen spezialisiert.

Darüber hinaus kannst auch du kompetente Kollegen weiterempfehlen, wenn Kunden bei dir anfragen und du ausgelastet bist. In jedem Fall wirst du als offener, engagierter und fleißiger Freelancer ein starkes Netzwerk aufbauen. Das lohnt sich kurz-, mittel- und langfristig.

5. Du lernst viel und rasend schnell

Bei einem klassischen Job schleicht sich irgendwann der Alltagstrott ein: “Das haben wir schon immer so gemacht” oder ähnliche Floskeln gelten bei Freelancern nicht. Bei deiner eigenen Arbeit kannst du dir diese Monotonie nicht leisten.

Erfolgreiche Freelancer zeichnen sich durch Neugier aus. Sie sind stets offen für neue Entwicklungen und verfolgen diese aufmerksam. Wenn du dich genauso verhältst, wirst du unheimlich schnell dazulernen und dein Business innerhalb weniger Monate nach vorn bringen.

6. Du verdienst mehr

Das ist natürlich abhängig von Branche, Qualifikation und dem berühmten Quentchen Glück. Doch Freelancer können, ja sie müssen rein rechnerisch mehr verdienen als Angestellte. Schließlich tragen sie alle Kosten selbst und müssen privat für ihr Alter vorsorgen. Darüber hinaus brauchen Freelancer eine Absicherung für den Krankheitsfall. Je erfolgreicher du also bist, desto besser ist auch deine Auftragslage, was dir wiederum einen guten Verhandlungsspielraum ermöglicht. Und das macht sich in deinen Umsätzen bemerkbar.

7. Du folgst deinem eigenen Rhythmus

Ein großer Luxus für Freelancer ist die weitgehend freie Zeiteinteilung. Weitgehend deshalb, weil du natürlich trotzdem arbeiten musst, um Geld zu verdienen. Aber du kannst dir aussuchen, ob du lieber morgens, nachmittags oder abends in die Vollen gehst. Ein Problem vieler Menschen ist, dass sie früh im Büro sein müssen, obwohl ihre innere Uhr anders tickt. Als Freelancer kannst du dein Leben so organisieren, dass du eine Balance passend zu deinem eigenen Rhythmus findest.

Auch hier noch ein Tipp: Versuche, an Werktagen innerhalb der allgemein gültigen Arbeitszeiten (09:00 bis 17:00 Uhr) erreichbar zu sein, da deine Auftraggeber in der Regel selbst um diese Zeit arbeiten.

8. Du bleibst unabhängig

Als Angestellter bist du vertraglich an deinen Arbeitgeber gebunden. Das hat Vorteile, aber auch Nachteile wie Abhängigkeit. Freelancer können für mehrere Auftraggeber tätig sein. Sollte einer von ihnen abspringen, gehen nicht plötzlich alle Einnahmen verloren. Auch haben Freiberufler jederzeit die Möglichkeit, durch Akquise neue Auftraggeber zu finden. Diese Autonomie erleichtert den Umgang mit schwierigen Kunden. Oder um es klar zu sagen: Wer dich schlecht behandelt, den lässt du weiterziehen und gehst auf die Suche nach besseren Kunden. 😉

9. Es wird nie langweilig

Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Unternehmen brauchen immer mehr Freelancer, um auf diesen Wandel zu reagieren. Freie Spezialisten sind hierfür perfekt aufgestellt und können mit abwechslungsreichen Aufträgen rechnen – sowohl in der IT als auch im Marketing und in anderen Bereichen wie Augmented Reality, die unsere Gesellschaft fundamental verändern werden.

10. Du bleibst flexibel

Das Leben ist immer in Bewegung – sei du es auch! Mag sein, dass Gründer heute die Stars der Wirtschaft sind. Freelancer jedoch werden die Macher von morgen sein. Denn ohne sie wären viele Erfolge von Unternehmen undenkbar. Beobachte daher deine Branche genau und bilde dich fort, um dir begehrte Fähigkeiten anzueignen.

Fazit

Wenn dein Studium zu Ende geht, spricht vieles dafür, deinen Weg als Freelancer fortzusetzen. Hattest du in der Uni Spaß daran, eigenständig und selbstverantwortlich zu arbeiten? Dann könnte Freelancing zu dir passen. Denn Freelancer sind die Macher von morgen – schon heute.

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4 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Hallo,
    man kann übrigens auch durch eine Ausbildung und Fortbildung erfolgreich starten.
    Da hat man schon Erfahrung und ein Netzwerk in den Betrieben aufgebaut die
    einen helfen können. Es muss nicht immer Uni sein.

    Grüssle
    Micha

    Antworten
    • Hallo Micha,

      volle Zustimmung! Viele Wege führen nach Rom und in die erfolgreiche Freiberuflichkeit. Der Anschluss nach der Uni ist nur einer davon. Deswegen wird es bald auch Artikel geben, die sich genau mit den von dir angesprochenen Punkten befassen.

      Ich habe übrigens deinen zweiten weil anscheinend aktualisierten Kommentar freigeschaltet.

      Viele Grüße
      Benjamin

      Antworten

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